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Die Wirkung von Essstörungen auf Zähne

Mundschleimhaut und Zahnhartsubstanz werden in Mitleidenschaft gezogen

Essstörungen haben in den vergangenen Jahrzehnten vor allem bei Frauen stark zugenommen. Anorexia nervosa („Magersucht“) und Bulimia nervosa („Ess-Brech-Sucht“) können sich in vielfältiger Form extrem negativ auf die orale Gesundheit auswirken. So führt z.B. eine Unterversorgung mit wichtigen Spurenelementen und Vitaminen infolge einer „Magersucht“ zu sichtbaren Veränderungen der Mundschleimhaut. Bei der Bulimie kann es infolge des häufigen Erbrechens (aggressive Magensäure!) zu massiven Erosionsschäden an der Zahnhartsubstanz kommen.

Essstörungen haben psychische Ursachen und sind oft schwer zu therapieren. Deshalb ist, auch was den Umgang des Zahnarztes mit einem essgestörten Patienten betrifft, eine besondere Sensibilität gefragt. Dabei gilt es, ein Vertrauensverhältnis zu schaffen, das eine engmaschige Beobachtung und Prophylaxe erlaubt, mit dem Ziel, Schäden rechtzeitig zu erkennen bzw. möglichst zu vermeiden.